April - 5 Dinge über die ich mich freue

Ostern haben wir in Köln verbracht, und natürlich durfte ein Besuch in der Yayoi-Kusama-Retrospektive im Museum Ludwig nicht fehlen. Ich habe mich schon seit Wochen darauf gefreut. Wir kennen heute hauptsächlich die Kürbis-Skulpturen, Polka Dots und Infinity-Mirror-Installationen der 96-jährigen Künstlerin, dabei zeigt die Ausstellung, wie die Infinity Nets entstanden sind, und geht zurück zu ihren Arbeiten aus den 1940er-Jahren. Die Ausstellung ist eine absolut sehenswerte Reise durch 90 Jahre künstlerisches Schaffen.

Für mich ist die Ausstellung auch Teil der Vorfreude auf unsere Japanreise in diesem Jahr, und so habe ich mich im Museumsshop gleich mit tollen Büchern über Japan eingedeckt. Ihr glaubt nicht, wie sehr ich mich über schöne Illustrationen, außergewöhnliche Rezepte und kulinarische Tipps freuen kann. Meine freudigste Neuentdeckung war Japan. Der illustrierte Guide mit vielen Tipps, Alltags-Knigge und hübschen Zeichnungen. Tokio Stories stand schon länger auf meiner Wunschliste, und mein Herz hüpft jedes Mal, wenn ich dieses wundervolle Kochbuch aufschlage. Tokio gilt als einer der aufregendsten kulinarischen Orte der Welt — und dieser Band fängt das mitreißend und visuell ansprechend ein. Ich liebe diese Kombination aus Urbanität, Tradition & Handwerk, visueller Ästhetik und kulinarischen Streifzügen durch unterschiedliche Küchen. Spoiler: Dazu folgt hier bald mehr.

Zu den Dingen, über die ich mich in sehr regelmäßigen Abständen freue, gehören auf jeden Fall die Menschen, die immer wieder in mein Leben kommen. Natürlich gehen Wege auch auseinander, und doch freue ich mich so riesig über die neuen Bekanntschaften, die zu Freund:innen werden — weil wir sie irgendwo zufällig treffen: am Nachbartisch im Urlaub, auf der Party einer Freundin, oder weil wir mit Bekannten plötzlich realisieren, dass wir viel mehr teilen als gedacht und dadurch neu zusammenwachsen. Zugegebenermaßen passiert viel über die Kinder, aber eben auch durch Freund:innen, die uns zusammenbringen. Durch eben diese großartigen Menschen, die in mein Leben treten, habe ich in den letzten Wochen auch etwas ausprobiert, was ich mir ursprünglich nicht zugetraut hatte: Ich bin zum Reformer-Pilates gegangen und freue mich so sehr darüber, dass ich etwas Neues probiere und dabei an meine Grenzen komme.  Und dass ich dabei nicht superelegant aussehe, ist mir egal, weil ich hier neu bin und mich trotzdem auf dieses Gerät traue, das mir vorher ziemlich Respekt eingeflößt hatte.  Dabei liebe ich die energetisierende Playlist der Trainerin und die intime Runde, in der wir kurz aufschnaufen und lachen, weil es so wohltuend und doch so anstrengend ist.


Im April war auch mein Ausstand in meinem letzten Job. Ich habe mal wieder mein Lieblingstiramisu gemacht — das Rezept hatte ich hier schon einmal geteilt — und auf der wirklich tollen Dachterrasse meines alten Büros mit lieben Kolleg:innen zusammengesessen. Ich wollte etwas vorbereiten, das zeigt, womit ich mich beschäftige, wenn ich nicht arbeite, und was ich besonders gerne mag. Und dazu gehören nun mal auch gute Lebensmittel und mein Faible für Teebegleitung. Ich liebe Tee, hauptsächlich grünen und weißen. Ich trinke gerade keinen Alkohol und erlebe, dass viele Menschen um mich herum ebenfalls nach guten Alternativen für festliche Anlässe suchen. Eine davon ist für mich ganz klar Sparkling Tea. Sparkling Tea will kein Sekt sein und prickelt trotzdem so schön. Eine Wiederentdeckung, über die ich mich freue, ist Copenhagen Sparkling Tea. Ich persönlich mag den weißen Tee auf Basis von Jasmin besonders gerne, und der Sparkling Juicy Tea mit Tahiti Vanille und Quitte ist auch sehr gut angekommen. Alles bio, alkoholfrei, nicht zu süß.

Zum krönenden Abschluss des April bin ich mit meiner liebsten Freundin Lui in Riga in den Mai gestartet: drei Tage für uns — zum Quatschen, für gutes Essen, Auftanken im Spa, Jugendstilbauten bewundern, schlendern, Gedanken austauschen und einfach nur zusammensitzen. Zeit für Museen und Kaffeetrinken in der Sonne. Riga ist wunderschön. Mich haben der nordische Einschlag in seiner Nonchalance und Eleganz begeistert, und ich war völlig verzückt von der Schönheit der Bauten, den Parks, den vielen kleinen Cafés und dem Treiben in der Markthalle. Drei Tage in Riga bei Sonnenschein mit der Freundin — sehr große Liebe.

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